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17. September 2026

Wenn plötzlich alles anders läuft …

Mitte August erreichte uns eine Nachricht, mit der wohl niemand gerechnet hatte: Im Kindergarten Klosterstraße steigt Feuchtigkeit in den Wänden auf – später stellte sich heraus, dass ein Leitungswasserschaden die Ursache ist. Und damit begann für uns alle eine ziemlich turbulente Zeit. Denn eines war schnell klar: Der Kindergarten sollte nach den Ferien am 02.09. wieder öffnen. Also hieß es nicht lange überlegen, sondern gemeinsam Lösungen finden.
Dank der guten Zusammenarbeit mit unserer Gesamtleitung und der Schulleitung konnten kurzfristig drei Ausweichräume gefunden werden: ein Gruppenraum und der Gymnastikraum der Kinderkrippe sowie ein Klassenzimmer in der Schule. Dann ging alles ziemlich schnell. Möbel, Spielsachen und vieles mehr mussten umziehen – und unser Kindergartenpersonal und der Bauhof haben dabei richtig angepackt. Aus Planungstagen wurden Räumtage. Und so konnte der Kindergartenbetrieb wie geplant starten.

Betroffen sind der Neubau sowie Teile des Altbaus, unter anderem das Büro der Kindergartenleitung. Die Räume werden derzeit umfassend getrocknet und anschließend gereinigt. Die Trocknung wird voraussichtlich rund acht Wochen dauern. Wie schnell wir danach wieder in die betroffenen Räume zurückkehren können, lässt sich heute noch nicht zuverlässig sagen. Deshalb möchte ich hier bewusst keine Prognose abgeben.
Der Schaden wurde unmittelbar der Versicherung gemeldet und wird von einem Sachverständigenbüro begleitet. Nach derzeitiger Einschätzung liegt die Schadenssumme bei rund 60.000 Euro.

Bei allem Ärger über einen solchen Schaden gab es für mich auch etwas sehr Positives: Wie gut wir als Stadt in dieser Situation funktioniert haben.
Unsere Geschäftsleitung Stefanie Schöller, meine beiden Vertreter Mario Lindemann und Daniel Hesse und ich waren – trotz Urlaubszeit – ständig im Austausch. Entscheidungen konnten schnell getroffen werden, ohne lange Wege und ohne unnötige Abstimmungen.
Auch mit unserer Kindergartenleitung, der Schulleitung und dem Landratsamt waren die Gespräche unkompliziert und lösungsorientiert.
Genau das braucht es, wenn plötzlich etwas passiert, das so nicht im Plan steht.

Deshalb heute einfach einmal: DANKE!

Ein großes Dankeschön an unsere Geschäftsleitung und meine beiden Bürgermeisterkollegen für den ständigen Austausch und die gute Zusammenarbeit.

Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Kindergartenleitung Diana Kunzmann. Mit unglaublich viel Engagement, Flexibilität und Organisationstalent hat sie dafür gesorgt, dass der Kindergartenbetrieb trotz dieser Situation weiterlaufen konnte. Und selbst während ihres Urlaubs war sie für uns erreichbar. Das ist nicht selbstverständlich.
Ebenso danke ich Frau Barsim-Hofer und dem gesamten Team der Schule, die uns so unkompliziert und schnell unterstützt haben. Dass wir die Räume der Schule kurzfristig nutzen konnten, war für uns eine große Hilfe.
Und natürlich ein herzliches Dankeschön an unseren Bauhof, der beim Umzug kräftig mit angepackt hat, sowie an den Bauhof Weidenbach, der uns ebenfalls schnell und unkompliziert unterstützt hat.
Jetzt läuft die Trocknung – und damit der nächste Schritt.
Natürlich hätten wir alle lieber auf diese Situation verzichtet. Aber wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, zeigt sich auch, wie gut eine Gemeinschaft funktioniert.
Und da kann ich nur sagen: Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir in Ornbau zusammenhalten, anpacken und Lösungen finden.

Eure Bürgermeisterin

Diana Fichtner

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